Fred´s ärztlicher Re-Check und verblüffende Ergebnisse

5 07 2011

Vor dem Training haben wir verschiedene Blutwerte von Fred gemessen.  Wir wollten wissen, inwieweit das Training nicht nur Einfluss auf Gewicht oder Körperform nehmen kann, sondern auch auf Blutwerte.

Dazu habe ich bereits einen Artikel am 17. Mai veröffentlicht: Hier lesen.

Dass sich Blutwerte durch körperliche Aktivität verändern, ist nicht unbedingt zu erwarten. Das konnte ich in meiner Diplomarbeit 2007 untersuchen, wobei ein Gruppe von Übergewichtigen ein 3 monatiges Krafttraining an Geräten durchführte und im Blutbild so gut wie keine Verbesserungen zu sehen waren. Aus diesem Grund war ich auch sehr skeptisch, inwieweit nach nur 6 (!) Wochen Training Änderungen im Blutbild zu sehen sein könnten.

Die Erklärungen und Zusammenhänge zu den Blutwerten findet Ihr im vorigen Artikel (hier lesen). Und das haben wir bei Fred gemessen:

Fred´s Blutbild

Das Spannende aus medizinischer Sicht ist Folgendes:

Ohne Gabe von chemischen Cholesterin-Senkern und Blutfett-Senkern in Form von Medikamenten, konnte Fred innerhalb von 6 Wochen alle Risikofaktoren deutlich reduzieren. Die postiven Effekte, welche auch auf  der Gefühlsebene stattgefunden haben, beim Blick in den Spiegel, das veränderte Körpergefühl, mehr Spaß an Bewegung und bewusster Umgang mit sich selbst, sind kaum messbar aber spürbar. So hat Fred innerhalb von 6 Wochen seinen eigenen medizinischen „Therapieplan“ durchlaufen, der ganz ohne Beipackzettel auskommt.

Der CRP Wert ist ein wichtiger Marker für entzündliche Prozesse im Körper. Dieser ist z.B. bei Erkältungen oder Menschen mit Autoimmunerkrankungen deutlich erhöht. So war bei Fred der Wert über (wenn auch knapp) dem Normbereich. Bei der Abschlussmessung ist dieser Wert im untersten Bereich angelangt. Es ist davon auszugehen, dass nicht nur das Training, sondern auch die Faktoren des Draussenseins Einfluss auf diesen Wert nehmen.

Lieber Fred. Nochmals auch an dieser Stelle: Gratulation zu diesem Ergebnis! Auch hier ist das Ergebnis insbesondere durch den wichtigsten Aspekt so erfolgreich ausgefallen. Die Eigene Motivation und der damit verbundene Biss. Denn ohne Überwindung des fiesen Schweinehundes und ohne Kontinuität sind diese Erfolge schwer möglich. Es braucht ein konkretes Ziel und die konstante Umsetzung! Das hast Du wirklich genial umgesetzt! Weiter so! 🙂





In 6 Wochen 10,3 kg abgenommen! 15 cm Bauchumfang verloren!

4 07 2011

Wie das geht!?

Fred trainierte 2 mal pro Woche 6 Wochen lang im Outdoor Gym. Das sind 12 Trainingseinheiten insgesamt, oder in Zeit: 12 Stunden Training. Pro Trainingseinheit also knapp 1 kg Gewichtsverlust!

Fred hat in dieser Zeit nicht nur 10 kg abgenommen, sondern hat seinen Bauchumfang von 100 cm auf 85 cm verringert. Das ist wirklich ein HAMMER! Wer bei meinem Seminarvortrag zum Thema Nahrung und Immunsystem war, weiß, dass der Bauchumfang ein entscheidener Marker für Entzündungen im Körper ist. Entzündung heißt: hohe Gefahr für Bluthochdruck, deutlich erhöhte Gefahr von Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien, Diabetes und Herzinfarkt. Dass Fred diesen um 15 cm (!!!!) verringert hat ist besser als jedes erhältliche Medikament! Kein Medikament ist in der Lage in so kurzer Zeit die Entzündungsfaktoren auf natürliche Art und Weise zu verringern. Als Medizin-Student wird Fred in Zukunft seinen Patienten sicherlich auf das Rezept mehr Bewegung schreiben…

Das schönste an der Arbeit im Outdoor Gym, oder um aus den Worten von Fred und allen Teilnehmern zu sprechen: Wir holen das Kind ab, BEVOR es in den Brunnen fällt. Stattdessen lassen wir es auf dem Brunnen tanzen, sorgen aber dafür, dass es nicht rein fällt!

Es wird bald eine Studie von der Deutschen Sporthochschule Köln geben, die das Outdoor Gym Training auf verschiedene Werte in Bezug auf Gesundheit und Immunsystem untersuchen wird.

Dazu benötigen wir einige Probanden. Personen mit einem BMI > 25 oder mit einer Autoimmunerkrankung (Multiple Sklerose, Hashimoto, Morbus Crohn, Morbus Basedow oder andere). Wer Interesse hat, oder wer Freunde oder Bekannte hat, die Interesse haben könnten, bitte bei uns unter info@outdoorgym.de melden.

Und hier gibts den Video Beweis von Fred, 6 Wochen nach seinem ersten Training:

 





Läuft… …wohl doch noch nicht !

3 07 2011

An meinem Rennrad ist die Gangschaltung hin und ich habe noch keine Zeit gefunden das wieder auszubügeln. Wie also zum Training kommen? Das Auto ist natürlich keine Option und ÖPNV ist ja quasi ein geborgtes Auto. Bleibt also nur „per pedes“. Beim letzten Rheinauen Flohmarkt war das Training mit Andi im Hofgarten. Da war ich versuchsweise schon mal hin gejoggt. Das ging soweit ganz gut. Nun ist die Rheinaue aber mehr als viermal so weit. Ich war seit bestimmt sechs Jahren nicht mehr laufen und bin noch nie ein sehr ambitionierter Läufer gewesen, wenn gleich es mein Ziel ist (wenigstens einmal) zum Training zu joggen.

Also beschloss ich mich vorerst eines Hilfsmittels zu bedienen, das den „rollenden“ Vorzug des Fahrrades und die „laufende“ Eigenschaft des Joggens vereint und habe meine Inline-Skates aus dem Schrank geholt. Wenn man es über die holprigen Straßen der Innenstadt und diverse Kopfsteinpflaster-Hindernisse erst einmal bis an den Rhein geschafft hat lässt es sich wirklich angenehm an bis in die Rheinaue. Auch zeitlich ist da kein großer Unterschied zum Fahrad mit dem ich es mittlerweile in einer guten viertel Stunde schaffe. Nur der Rückweg ist deutlich beschwerlicher, besonders wenn der liebe Felix bei der Übungsauswahl sein Augenmerk auf die guten Beinchen gerichtet hat. Aber gemütlich zurück rollen geht immer… 😉 Beflügelt von diesem Erfolg dachte ich mir es wäre gut dienstags mal zum Fußball am Posttower zu joggen… mußte dann aber feststellen, daß dies, obwohl es „nur“ die halbe Strecke bis in die Rheinaue ist,keine gute Idee bei 36°C ist. Zum Frisbee spielen hat es aber dann doch noch gereicht.

Die folgenden VIER Tage hatte ich allerdings einen Muskelkater allererster Güte in den Unterschenkeln und auch anderswo… 😀 Merke: vorerst „Kurzstrecke“ „per pedes“ und in die Rheinaue mit den Skates oder dem Fahrrad. Beim letzten Training im Hofgarten war ich dann trotzdem wieder laufender Weise und für das nächste Training in der Rheinaue habe ich die Inline-Skates griffbereit „geparkt“… 😉 Ick freu mir uff Euch! Keep on rollin’… Euer Fred