Der erste Erfahrungsbericht von unserem Nachwuchsfahrer der Sturmvögel Bonn. Martin Buntrock (18 J.)

17 02 2010

Gestern habe ich meinen Trainingsplan von Felix Klemme überreicht bekommen. An alle die, die nicht ganz genau wissen was einen erwartet, wenn man sich für ein Personal Training entscheidet, sind hier meine Erfahrungen die ich bisher gemacht habe.

Ich wollte meine Fähigkeiten im Rennradsport verbessern. Hierzu wurde zu beginn erst einmal eine Spiroergometrie mit Laktatdiagnostik gemacht. Also ein Belastungstest auf einem Hometrainer um meine Leistungen zu diagnostizieren. Wir trafen uns im Fitnessstudio Sportpark Ennert, da es bei mir in der Nähe liegt. Ich bekam einen Luftmesser über den Mund gestülpt und eine Pulsuhr um die Brust gespannt, nachdem ich es mir auf dem Hometrainer bequem gemacht hatte. Dann hieß es eine angenehme Trittfrequenz finden und in dieser einfach radeln. Während man so fährt wird der Widerstand des Fahrrads immer größer und man muss immer mehr Kraft investieren um die Trittfrequenz zu halten. Schnell steigt mit dem Widerstand das verlangen nach Luft und der Puls wird schneller. Während man sich auf dem Fahrrad abrackert, sind drei Leute um einen herum, um sich zu kümmern. Einer hält eine Tafel mit einer Skala von 1 bis 20 in der Hand, welche für die eigene geschätzte Verfassung ist. Alle drei Minuten wird man gefragt wo man sich auf der Skala befindet. 1 steht für „locker/entspannt“ und 20 für „fix und fertig“. Ein anderer entnimmt alle paar Minuten Blut aus deinem Ohrläppchen. Eine weitere Person hat bei mir den Blutdruck gemessen. All diese Daten wurden sorgfältig dokumentiert. Nach einigen Minuten ist der Widerstand dann so groß, dass man die Trittfrequenz nicht mehr halten kann. Dann wird der Test gestoppt und man kann sich ausfahren…

Ein paar Tage später bekommt man dann die Auswertung des Tests und einen Trainingsplan. Hierzu haben Felix und ich uns im Sportpark Ennert getroffen. Er erklärte mir die Ergebnisse und zeigte mir wo meine Trainingsbereiche liegen. Jeder hat einen anderen Pulsbereich, indem man beispielsweise Grundlagen Ausdauer trainiert. Dies ist die Grundlage für ein gutes, intensives Training. Nachdem Felix das Ergebnis gut und sehr verständlich veranschaulichte, erklärte er mir den Trainingsplan. Dieser ist eigentlich sehr einfach zu verstehen, wenn man die Abkürzungen kennt.
Mein Trainingsplan sieht 4 Mal in der Woche Training auf dem Rad vor. In der ersten Woche soll ich 8,8 Stunden trainieren. Wenn jetzt einige von euch einen Schock bekommen und sich sagen: „so viel Zeit habe ich gar nicht“, kann ich euch beruhigen. Ich hatte vorher mit Felix besprochen, dass ich genügend Zeit in der Woche habe. Er kann die Trainingspläne individuell auf alle Ansprüche anpassen. An jedem Trainingstag habe ich unterschiedlich zusammengesetztes Training. Nicht nur auf dem Rad soll ich trainieren, ab und zu auch Kraft. Felix zeigte mir die passenden Übungen im Kraftraum vom Sportpark und wenn ich mal nicht die Geräte zur Verfügung habe, wie ich ganz einfach mit einem Gymnastikball Übungen zuhause machen kann. Er erklärte auch viel zur Ernährung, aber wenn ihr da mehr drüber wissen wollt macht selber ein Termin aus. Es lohnt sich.

Abschließend kann ich sagen, dass es sich rentiert den Schritt zum Personal Trainer zu machen, da es ein extremer Motivationsschub ist die Vorgaben einzuhalten. Zu Beginn war ich skeptisch und zweifelte, ob man eine solch umfangreiche Betreuung braucht, doch die Erfahrung die ich bis jetzt gemacht habe, bestätigen meine Zweifel keineswegs.


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